Das Jahr 2011 war in der Branche Internet Marketing und Webdesign ein außerordentlich spannendes Jahr voller Neuerungen und Änderungen, bei denen sich besonders der Suchmaschinenriese Google stark hervorgetan hat. So gab es bei Google innerhalb einer verhältnismäßig kurzen Periode die umfassendsten und weittragendsten Änderungen im Suchmaschinen-Algorithmus, seit die Suchmaschine verfügbar ist. Nachdem Google nahezu Monopolstellung hat, kommt kein Internet Marketing Unternehmen umher, die veränderten Voraussetzungen in Kampagnen zu implementieren und das Webdesign anzupassen. Und weil Google sich 2011 ebenso erfolgreich mit Google+ in den Social Media etablieren konnte, sorgt auch dies für ein gewisses Umdenken bei allen Marketing-Maßnahmen. So geben insbesondere diese gravierenden Änderungen aus 2011 auch die Webdesign-Trends für 2012 maßgeblich vor. Ein weiterer festzustellender Trend ist barrierefreies Webdesign in Zusammenhang mit Schlagwörtern wie LTE und mobilem Internet.
Barrierefreiheit gewinnt an immenser Bedeutung
Barrierefreies Internet bedeutet, eine Webseite so zu gestalten, dass sie von jedem Browser aus, unabhängig von der zur Verfügung stehenden Internetzugangsqualität und des Ausgabegerätes einwandfrei durch den User gelesen und bedient werden kann. Beispielsweise kann der Internetnutzer über Browsereinstellungen die Größe von Schriften auf Webseiten seinen Bedürfnissen anpassen. Wird das beim Webdesign und der Logogestaltung nicht berücksichtigt, hat das eine unter Umständen verschobene und somit schlecht zu lesende Seite zur Folge. Doch barrierefreies Internet reicht wesentlich weiter. 2011 kam die Einführung des neuen Mobilfunkstandards LTE (Long Term Evolution), bei dem das bisherige G3 (unter anderem UMTS) vom G4 Standard abgelöst wird. Diese Art der neuen Internetverbindung verspricht gerade im Mobilfunkbereich eine höhere Verbindungsqualität bei zuvor nicht machbaren Bandbreiten. Dabei soll 2012 gleich die Fortsetzung mit LTE advanced folgen, bei dem die Provider schon jetzt versprechen, dass dann auch Dauerverbindungen über Mobilgeräte technisch kein Problem mehr sein werden.
Zukünftiges Webdesign erfordert höhere Integrationsmöglichkeiten von Anwendungen
Sieht man sich gleichzeitig die Umsatzzahlen von Smartphones an, ist schon jetzt unschwer zu erkennen, dass der Trend zum mobilen Internet ungebremst populär sein wird. Die kleineren Smartphone und Tablet PC Monitore machen dann das barrierefreie Webdesign absolut zwingend, denn nur die Internetpräsenzen werden auf der Gewinnerstraße bleiben, die auch über diese viel kleineren Monitore einwandfrei lesbar und bedienbar bleiben. Demzufolge wird 2012 auch das große Jahr von HTML5 sein, dem durch das WC3-Komitee festgelegten, neuen Standard, der die Programmiersprachen des Internets definiert und somit vereinheitlicht. Doch auch die großen Änderungen bei Google haben einen Einfluss auf das Webdesign, denn Webdesign ist zugleich auch On-Page-SEO. Daraus resultiert, das Webdesign muss so konzipiert sein, dass die maßgeblich aus den Änderungen von 2011 resultierenden Vorgaben entsprechend umgesetzt werden müssen. Das bedeutet, Webseiten so zu gestalten, dass eine einfache Implementierung von Inhalts-Updates unproblematisch sein muss.
Internet Marketing Wissen wird Webdesign noch stärker beeinflussen
Durch die hohe Gewichtung der Social Medias ist des Weiteren eine gute Einbindung und Verbindung mit Social Media Auftritten zu gewährleisten, wobei diese Social Media Ausrichtung auch für den Seitenbenutzer sichtbar sein muss. Außerdem wird wohl die 3D-Technologie ebenfalls nicht vor dem Internet haltmachen und langfristig wird beim Webdesign auch hier eine Umsetzung entsprechender Techniken hinzukommen. Insgesamt bedeutet das Jahr 2012 also eine Vielzahl an Herausforderungen für Webdesigner, da all diese Veränderungen der letzten Zeit für eine größere Komplexität des Internets sorgen und dadurch die Ansprüche an Fachkenntnis im Webdesign und das Know-how aus dem Internet Marketing noch weiter miteinander verschmelzen lassen. Es wird also weiterhin sehr spannend bleiben.
